SKAN-Körperarbeit
Der Begriff „Körperarbeit“ stammt aus der Selbsterfahrungsbewegung der siebziger und achziger Jahre, in der Wilhelm Reichs Vegeto- und Orgontherapie als Körperarbeit in der Bioenergetik, der Primärtherapie, im Rebirthing, Encounter u.v.a. Schulen große Verbreitung fand. In Form einer „Revolution von unten“ fand sie Antworten auf die Bereitschaft vieler Menschen an der eigenen seelischen Entwicklung zu arbeiten, und beeinflusste nachhaltig die professionelle psychotherapeutische Praxis. „SKAN“ ist ein Begriff aus der Sprache der Lakota-Indianer und heißt übersetzt „das, was sich bewegt“. Wegbereiter und Gründer von SKAN war der amerikanische Psychologe und Körpertherapeut Michael Smith, der zwischen 1979 und 1989 in Frankreich und Deutschland als „bodyworker“ arbeitete und durch seine Ausbildungsgruppen den Grundstein für diese Arbeit in Deutschland legte.
Weiterentwicklung: In jüngster
Zeit hat
sich die SKAN-Körperarbeit in organischer Weise mit der
Systemische Aufstellungsarbeit als Kurzzeit- und Supervisionstherapie
und der Therapie mit kreativen Medien (Kunsttherapie) verbunden. Die
SKAN-Körperarbeit bildet in diesem therapeutischen Setting,
welches von Regula Rickert entwickelt wurde, die Grundlage für
eine energetisch fundierte Arbeit, welche sich durch ihre
Mehrdimensionalität auszeichnet und sowohl den
vorgeburtlichen Entwicklungsraum als auch neue traumatherapeutische
Vorgehensweisen in die therapeutische Arbeit mit
einbezieht.
Was ist jetzt anders als in der klassisch Reichanischen
Körperpsychotherapie und der SKAN-Körperarbeit?
Die Arbeit mit dem Umkreis der
KlientIn (Instroke) zu Beginn der Sitzungen gewährleistet eine
klare Erfassungen der aktuellen seelischen Gesamtsituation. Dadurch
werden auch schwere psychische Traumata und psychosomatische
Erkrankungen durch Körperpsychotherapie erreichbar.
Die in der Psychoanalyse übliche Arbeit mit
Übertragungs- und Gegenübertragungsgefühlen
(die Reich selbstverständlich auch nach seiner Entwicklung der
Körperpsychotherapie weiter anwandte) wird nicht
ausgeklammert, sondern ersetzt durch eine systemische Zuordnung der
körperpsychotherapeutischen Erlebnisse zur Lebenssituation der
KlientIn. Die sich entwickelnden Übertragungsrollen zwischen
TherapeutIn und KlientIn werden dadurch direkt zugänglich und
ohne Deutung bewusst.
●Indikationen
- Was ist
SKAN?
●Zur
Weiterentwicklung von SKAN
●Seminare-Weiterbildung
●Zur Arbeit mit dem Angst-Schrei-Reflex
●Therapeutenadressen
●Strömendes Theater
●Lehrbuch
aktualisiert 26. November
2009
Weitere Infos: info@skan-koerperarbeit.de Tel./Fax 0561-937 24 64
Institut für Kunst- und Körperpsychotherapie Dörnbergstr. 2 D- 34119 Kassel